„Kultur und Heimat“, Bietigheim – Harmonie zwischen Alt und Neu

Die Gruppe „Kultur und Heimat“ des Schwarzwaldvereins Pforzheim- Badengruppe bot unter der Leitung von Bernhilde Starck eine Exkursion nach Bietigheim an. So nahmen Mitglieder und Gäste an einer Stadtführung teil.

Bietigheim, große Kreisstadt in Württemberg, wurde 789 das erste Mal urkundlich erwähnt. 1364 verlieh Graf Eberhard II. von Württemberg das Stadtrecht. Weinbau und Handel führten zu Wohlstand. Danach brachten der 30-jährige Krieg und die pfälzischen und spanischen Erbfolgekriege schwere Rückschläge. Mit der Anbindung 1847 an das Württembergische Schienennetz erlebte die Stadt einen Aufschwung. Die historische Altstadt bietet mit vielen herrschaftlichen Fachwerkbauten, wie Rathaus und Hornmoldhaus (Stadtmuseum), und der behutsamen Umgestaltung des Marktplatzbereichs einen angenehmen Aufenthalt. Die Fußgängerzone lenkt den Blick auf viele Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomie, aber auch auf Skulpturen moderner Künstler wie Jürgen Goertz und Karl-Henning Seemann. Mit wechselnden Ausstellungen lockt außerdem die Städtische Galerie viele Besucher in ihre schönen Räume, die am Platz ehemaliger Scheunen entstanden. Gut, dass alte Fachwerkbauten genutzt werden für Verwaltung, Bildung und Freizeit wie das Schloss mit seinem schönen Hinterhof und Garten.

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